Gute Kommunikation ist kein Zufallsprodukt
Meine 4 Leitprinzipien – und die Sprach-Hacks, die sie im Alltag tragen

Gute Kommunikation ist das Ergebnis von Haltung, Übung und dem richtigen Werkzeugkasten. Sie beginnt mit einer bewussten Entscheidung: Was für ein Mensch will ich sein? Wie will ich wirken? Sich die eigenen Werte bewusst zu machen, ist dafür ein notwendiger Schritt.
💡 Sprich im Team darüber, was gute Kommunikation für jede und jeden Einzelnen bedeutet. Diese Reflexion hilft, den eigenen Kommunikationsstil bewusster zu gestalten.
Meine 4 Leitprinzipien: klar, warm, verbindlich, vorwurfsfrei.
Denn gute Kommunikation ist wohltuender Balsam in hektischen und fordernden Arbeitsalltagen.
Und das sind die Hacks, mit denen ich sie übe:
➡️ Das „Leider-aber-müssen“ aus der eigenen Sprache wegüben.
➡️ Superlative reduzieren und nur einsetzen, wenn sie wirklich gebraucht werden – so bleibt deine Sprache authentisch.
➡️ Füllwörter eliminieren, damit dein Anliegen klar erkennbar wird.
☝️ Beispiele: entsprechend, quasi, irgendwie, halt, eigentlich, tatsächlich.
➡️ Kriegssprache streichen.
☝️ Beispiele: harter Anschlag, „Ich habe einen Überfall auf dich vor“, Deadline, Kampf, Schlacht.
➡️ Ich-Botschaften nutzen – klar und einfach sprechen wirkt verbindlich und respektvoll.
➡️ Wörter mit -ung, -heit, -keit auflösen und Verben nutzen.
☝️ ❌ „Da fehlt mir die Übung“ ✅ „Das übe ich noch“.
➡️ Einfache kurze Sätze verwenden statt Schachtelsätze zu konstruieren.
➡️ Den fertigen Text kritisch lesen und sinnvoll kürzen.
☝️ ChatGPT ist dabei eine hervorragende Text-Gegenleserin.